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AUSCHWITZ – was geht mich das an?

Bildtext: Univ. Prof. Albert Lichtblau, Thomas Klein vom NEOS Lab, NEOS Landessprecher Dietmar Buxbaum, Abgeordnete zum Nationalrat Irmgard Griss, NEOS Gemeinderat Eduard Posch

Anlässlich des Gedenk- und Erinnerungsjahres 2018 organisiert „Miteinander für Pinkafeld – NEOS“ eine Fahrt ins Konzentrationslager Auschwitz/Birkenau. Im Vorfeld dieser Reise fand ein Vortrags- und Gesprächsabend „AUSCHWITZ – was geht mich das an?“ gemeinsam mit Albert Lichtblau, Professor an der Universität Salzburg und stellvertretender Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte in Salzburg sowie mit NEOS-Allianzpartnerin Irmgard Griss statt.

Rund 80 Personen kamen in das Stadtmuseum Pinkafeld und beteiligten sich sehr rege an dem Gespräch.

„Ein starker Rechtsstaat und eine lebendige liberale Demokratie müssen Basis dafür sein, dass Hass, Ausgrenzung und Intoleranz keinen Einzug mehr finden“

sagte die Abgeordnete Irmgard Griss im Hinblick auf die politische Verantwortung für die Zukunft. Albert Lichtblau verwies auf die Wichtigkeit des Wissens über die Geschichte, denn nur so kann man daraus auch lernen und die richtigen Schlüsse ziehen.

„Heuer ist es 80 Jahre her, dass einer der dunkelsten Jahre österreichischer und auch Pinkafelder Geschichte begann. Wir wollen uns bewusst damit auseinandersetzen und konkrete Aktivitäten setzen“

sagt NEOS Gemeinderat Eduard Posch.

Die Stadtgemeinde errichtet einen Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Pinkafeld. Das hat der Gemeinderat auf unseren Antrag hin beschlossen. Das Gedenkjahr 2018 ist ein guter und würdiger Anlass, dass die Stadt in gebührender Form dieser Opfer gedenkt. Eine unabhängige Arbeitsgruppe unter der Leitung des Museumsvereins Pinkafeld wird einen Vorschlag für die Gestaltung erarbeiten.